KirchengemeindeSegeberg

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Israel-Palästina-Reise September 2018

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„Ich dachte, ich reise nach Israel und war in Palästina.“ So war es von einigen am Ende der 10-tägigen Reise zu hören.

Ja, wir waren in Palästina. Wir wohnten in der Abrahams Herberge und sind palästinensischen Menschen begegnet, lutherischen Christen in der Kirchengemeinde, orthodoxen Christen und Muslimen. Wir hörten von den Nöten und Anstrengungen, denen die Menschen standhalten und die sie bewältigen müssen.

Der neue Pastor ist sehr engagiert, muss aber nun mit halber Stelle dort vieles erreichen.

Der Immam sprach mit uns über seine schwere Aufgabe, jungen Menschen in aussichtsloser Lage Mut und Hoffnung zu vermitteln; ca. 2000 Menschen hören seiner Ansprache jeden Freitag zu.

Die zugespitzte Lage in Hebron, in der israelische Siedler die palästinensische Bevölkerung drangsalieren und unser Guide sich beim Check point im Bus verstecken musste, war besonders bedrückend. Aber dort liegen Abraham und Sarah begraben, ein Heiligtum für Christen und Muslime. Beim sonntäglichen Mittagessen in Beit Jala erzählten unsere Gastgeber vom normalen Alltag und Berufsleben. Wir besuchten soziale Projekte in Bethlehem. Herodes lernten wir als Friedensherrscher und grandiosen Bauplaner kennen, schwitzten in Masada und badeten im Toten Meer. Wir waren aber auch in Israel. Die Tauferinnerung im Jordan und der frühmorgendliche Gang in die Wüste, dem Sonnenaufgang über Jordanien entgegen, haben alle besonders berührt.

In Jerusalem kamen wir der Kreuzigung und Grablegung Jesu nahe und konnten mit Juden an die Klagemauer treten. In Magdala blickten wir wie Jesus auf den See Genezareth und in Kapernaum war gerade die Synagoge ausgegraben, in der er selbst die Schrift ausgelegt hat.

In Israel und Palästina gab es viel zu entdecken und zu erleben – einige möchten im nächsten Jahr noch einmal mitreisen, diesmal auch nach Petra in Jordanien.
(vom 3. – 17. 10.19)
Ute Schöttler-Block