KirchengemeindeSegeberg

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Fr 21. September 18 Uhr
Beteiligung am europaweiten Friedensgeläut in der Marienkirche

Die Ev.-Luth.Kirchengemeinde Segeberg beteiligt sich am europaweiten Friedensgeläut. Dafür werden alle vier Glocken der Marienkirche ab 18 Uhr für fünfzehn Minuten klingen.
Eine Andacht schließt sich an.

Die Geschichte der Glocken zeigt, dass Krieg in Leid und Tod führt.

So wurde die große, alte Bronzeglocke aufgrund ihres Gewichts von mehr als dreieinhalb Tonnen während des 1. Weltkrieges zur Waffenproduktion aus Bad Segeberg abtransportiert. 1927 wurde sie durch eine Stahlglocke ersetzt: Auf ihr ist zu lesen: „Mensch, hör, was ich sage, gib acht auf deine Tage.“
Die nächstkleinere Glocke von 1731 überstand den Weltkrieg auf dem Glockenfriedhof in Hamburg. So hatte die Marienkirche über ein Jahrzehnt nur eine Glocke.
Der heutige Klang mit vier Glocken verdankt sich dem Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg: 1964 wurde die inzwischen stark beschädigte dritte Glocke ersetzt und eine vierte Glocke in den Turm gebracht.

Das Vollgeläut der Marienkirche erinnert die Gemeinde daran, dass während der Not des Krieges auch die Glocken verstummen.

An das Geläut schließt sich in der Marienkirche eine Andacht an. Die Seligpreisungen Jesu und die Bitte um Frieden für alle Welt stehen in ihrem Zentrum.

Dazu lädt ein Team um Pastor Martin Pommerening herzlich ein.