KirchengemeindeSegeberg

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Steine, Herzen und Sterne – Gott sieht alles an

Steine für das Schwere, Herzen für das Gute und Blätter und Sterne für die Wünsche im neuen Jahr hatten Schüler*innen der Burgfeldschule für den Gottesdienst am 22. Januar vorbereitet.
Mit einem persönlichen Segen und einem Segensarmband zur Erinnerung können sie hoffnungsvoll ins Jahr 2024 gehen.

In der Bibel finden wir eine Geschichte, die Jesus erzählt.

Sie handelt von einem Jugendlichen, von seinen Wünschen, seinem Scheitern und seinem Neubeginn.
„Gib mir alles, was mir irgendwann einmal sowieso gehören wird“, sagt ein Jugendlicher zu seinem Vater.
Und der teilt alles zwischen seinen beiden Söhnen auf.
Der Jüngere nimmt sein Geld und verschwindet in ein fernes Land.
Dort lebt er in Saus und Braus und haut sein Geld auf den Kopf.
Jetzt geht es ihm ziemlich schlecht. Er hat kein Geld mehr, kann sich nichts zu essen kaufen, sucht sich einen Job.
Doch es reicht nicht.
„Mein Vater hat viele Arbeiter“ denkt er. „Alle haben genug zu essen. Und ich sterbe hier fast vor Hunger.
 Ich gehe wieder zurück.
Bestimmt ist mein Vater sauer auf mich. 
Schließlich bin ich abgehauen und habe das ganze Geld verbraten. 
Aber vielleicht kann ich ja bei ihm arbeiten und was verdienen.“
Der Jugendliche geht zurück nach Hause.

Sein Vater sieht ihn schon von weitem kommen.
Er läuft ihm entgegen, drückt ihn ganz fest an sich und küsst ihn.

„Das war nicht ok, was ich gemacht habe,“ sagt der Jugendliche.
Der Vater sagt zu seinen Angestellten: 
„Mein Sohn ist wieder da. Lasst uns feiern und uns freuen!
I
Ich habe wirklich gedacht, dass mein Kind tot ist. Und jetzt ist er wieder bei uns!“
Der ältere Bruder ist stinkesauer, als er das hört.

„Ich habe die ganze Zeit für dich geschuftet“, sagt er zu seinem Vater. 
„Und du bist noch nicht einmal auf den Gedanken gekommen, mir etwas dafür zu geben. 
Doch für diesen Nichtsnutz gibst du ein Fest?“
„Er ist doch dein Bruder,“ antwortet der Vater.

„Er war verloren,
und jetzt ist er wiedergefunden.
Komm, freu dich mit mir!“