KirchengemeindeSegeberg

Aktuell

Alles neu!

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“Wir leben in einer politischen Welt…" diagnostizierte einst der Musiker und Literaturnobelpreisträger Bob Dylan in seinem Lied “Political world”.

Sein Song von 1989 wirkt wie ein Kommentar zu unserer aktuellen, von globalen Krisen geschüttelten Zeit.
In diese Zeit, in das neue Jahr hinein klingt die Jahreslosung,
sozusagen das Motto für das Jahr 2026.
Es stammt aus einem Traum, einer Vision,
die im letzten Buch der Bibel zu finden ist.
Johannes schreibt:
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde
.
Und G*tt wird mitten unter uns wohnen

Und wir werden getröstet, unsere Tränen abgewischt 

und es gibt kein Leid mehr, 
kein Geschrei,
 keinen Schmerz.

Das Alte ist vergangen.

“Siehe, ich mache alles neu!”

Johannes träumt.

Träumt einen Traum, der Kraft und Hoffnung ausstrahlt.
Träumt eine Welt, in der Frieden regiert und Gerechtigkeit herrscht.
Für die ganze Schöpfung.
Träumt gegen die die Wirklichkeit mit Krieg und Gewalt und Hunger und Verzweiflung.

“Habt keine Angst” haben uns die Engel in der Heiligen Nacht zugerufen.

“Freut euch. 
Die Hoffnung ist geboren wie ein Kind. 
Und ihr werdet sie finden.”
Die Geburt im Stall – ein Neuanfang.

Jede Geburt – ein Neuanfang.
Wir alle – Geborene,

begabt mit der Fähigkeit,
 zu träumen und neu anzufangen.
Ich will mit Johannes träumen.
Auch im neuen Jahr!
Und immer wieder anfangen.

Ich vertraue immer noch und immer wieder darauf, 
dass wir dabei nicht allein sind.
Weil G*tt mitten unter uns wohnt

und verspricht:
“Siehe, ich mache alles neu!”

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen und Euch,
dass G*tt eure Träume bewahren möge
und den Mut schenke, neue Schritte zu wagen.
Und G*ttes Segen!

Pastorin Elke Hoffmann


Weihnachten bewegt

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Maria und Josef brechen auf und machen sich auf den Weg von Nazareth nach Bethlehem.
Die Engel im Himmel geraten in Bewegung, überwinden die Kluft zwischen Himmel und Erde und verkünden:
“Habt keine Angst! Freut euch!”
Die Hirten und Hirtinnen bei den Schafen auf dem Feld erschrecken.
Das Herz stolpert.
Doch die Botschaft der Engel erfüllt ihr Herz mit Hoffnungsmut und sie eilen zum Stall, um das Wunder zu sehen.
Und Maria bewegt alles, was sie erlebt, in ihrem Herzen.

Maria ist – ich weiß kein besseres Wort – ergriffen.

Dass durch Ungewissheit und Mühsal und Angst und Schmerz hindurch dieses winzig kleine-große Wunder in die Welt kam, das sie in ihren Armen hält.

Dass Himmel und Erde sich berühren und G*ttes Glanz aus den Augen der Verachteten strahlt und da Friede ist auf Erden in diesem einen Augenblick – das bewegt ihr Herz.

Und meins.

Dass auch Ihre/ Eure Herzen in diesen Weihnachtstagen bewegt sind,
wünscht
Pastorin Elke Hoffmann










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